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21. August 2008

Protestsong?

Abgelegt unter: — admin @ 15:30

product placements
Ein Kunstprojekt von Johannes Kreidler

19. August 2008

Gratis-Internet in Baden

Abgelegt unter: — admin @ 10:15

Ganz Baden erhält in den nächsten 2 Jahren einen kostenlosen Internetzugang über WLAN. Westlich vom Bahnhof, Martinsberg. Biergarten, Trafo- und Theaterplatz sind schon angeschlossen. Gut gemacht, da könnten sich doch die städtischen Werke hierzulande eine Scheibe davon abschneiden.
Auf http://www.badenwlan.ch gibt es weitere Informationen.

14. April 2008

Gerätemonopol

Abgelegt unter: — admin @ 09:21

Die Stiftung für Konsumentenschutz (SKS) hat eine Onlinepetition gegen die Grundverschlüsselung im Digital-Kabelfernsehen lanciert. Am 20 Mai wollen die Mitglieder der nationalrätlichen Kommission für Verkehr und Fernmeldewesen (KVF), eine Entscheidung treffen.

Da sollen also frei erhältliche Signale mittels Antenne aufgefangen, verschlüsselt und per Kabel in die Haushalte verteilt werden. Diese Signale können nur vom Gerät XY umgewandelt werden. Clever… Ich hoffe die städtische Wasserwerke lesen hier nicht mit, sonst brauche ich wohl bald einen Decoder für den Wasserhan.

21. März 2008

schauflr

Abgelegt unter: — admin @ 12:47

Schon gespielt Heute?

Und noch einen Web 2.0 Style Logo Generator. Aber dieses mal mit Augenzwinkern. Die Mitarbeiter von Namics haben sich einen Flickr – Namen – Generator auf Ostern geschenkt.

http://sta.backgroundr.namics.com/Schaufler/

So Frau Müllr und Herr Meir, zugreifen! Die Grafiken gibt es generiert in .png, für viele Bildschirmauflösungen. In diesem Sinne wünsche ich euch schöne Ostrn:

22. Oktober 2007

Handgreiflichkeiten

Abgelegt unter: — admin @ 17:11

Die Schlägerei Da haben Sie uns doch gesagt, dass es normal ist, wenn die Politiker vor den Wahlen Tiefschläge austeilen. Man raufe sich dann schon wieder zusammen, auch wollen sie dann wieder über Sachthemen Diskutieren.

Nun sind wohl der Lehrerin die Sicherungen durchgebrannt. Ich hoffe nur, dass sich die Geschlagene mit juristischen Mitteln wehren wird.

18. September 2007

Greift zu!

Abgelegt unter: — admin @ 22:58

31. August 2007

OOXML – Kein Standard!

Abgelegt unter: — admin @ 11:59

Das schwedische Normungsinstitut Swedish Standards Institute (SIS) hat seine Entscheidung für eine Befürwortung des Microsoft-Formats OpenXML (OOXML) als ISO-Standard zurückgenommen.
Ich hoffe dieses Gebaren führt auch in den anderen Ländern zum gleichen Entscheid. Da habe ich ja gestern in “OOXML – der Standard?” nur über die Spitze des Eisbergs geschrieben. Massiv beschissen wurde auch in Italien, Portugal, Spanien und USA.

Heute berichtet das “Wall Street Journal Europe” von weiteren Fällen in Italien und Portugal, wo Microsoft in Entscheidungsgremien in kürzester Zeit durch neue Mitglieder die Mehrheit und eine Zustimmung zu OXML bekam. So wuchs die Zahl der Mitglieder im zuständigen Subkomitee des italienischen Standardisierungsamts Ente Nazionale Italiano di Unificazione seit Januar 2007 von vier auf 85!

Nun können wir nur noch die Petiton gegen OOXML unterschreiben.
Mehr zum Thema:
http://www.computerwoche.de/nachrichten/522537/
http://www.computerwoche.de/produkte_technik/software/522160/

30. August 2007

OOXML – der Standard?

Abgelegt unter: — admin @ 18:16

Unglaublich mit welchen Mitteln Microsoft versucht Ihre Standards durchzudrücken. Habe ich mich im Artikel Sonderwege noch gewundert über die Haltung der Bundesverwaltung, erscheinen heute die Hintergründe in der WOZ. Auch in Schweden wurde geschmiert und Stimmen “gekauft”. Es wurden kurzfristig 23 Firmen zur Abstimmung zugelassen. Die Arbeitsgruppe sprach sich dann auch mit 25 zu 6 für Microsofts OOXML aus. Diese Firmen haben sich kurz vor der Abstimmung Angemeldet. DIN hat das Machwerk mit seinen 6000 Seiten auch schon gekauft und macht sich dadurch unglaubwürdig.

Und mit der gleichen Methode funktioniert das auch bei uns:

Am Anfang hatte das ooxml-Komitee etwa zwanzig Mitglieder, als es um die Abstimmung ging, waren es plötzlich über fünfzig. Offensichtlich hatte Microsoft noch kurz vor der Abstimmung Leute ins Komitee geschick

Gibt es bei uns kein Waffengesetz? Das scheint ja eine Zeitbombe zu sein.

30. Juni 2007

Sonderwege

Abgelegt unter: — admin @ 13:19

Das Helvetica mit Arial macht wurde hier ja schon erwähnt. Aber, es kommt noch dicker…
Die Bundesverwaltung stellt auf Vista und Office 2007 um. Alles wir nun ganz einfach. Der Corporate Identity ersteller M*soft soll nun auch über die Formate der produzierten Dokumente wachen. Super Idee. Und diese ganzen ausländischen Normen (ISO/IEC 26300) sind uns sowieso suspekt. Och, und wegen den paar MillionenMillionen die wir der Software-Mafia in den A*sch schieben, macht Euch keine Sorgen, die haben dafür ein Worst-Case-Szenario.

Durch den Entscheid, die Computer der Bundesverwaltung auf Windows Vista und Office 2007 umzustellen, dürfte sich OXML bald als Standardformat der Bundesverwaltung durchsetzen. Es sei aber noch nichts entschieden, erklärt Peter Fischer, Delegierter für die Informatikstrategie des Bundes und Vorsteher des Informatikstrategieorgans Bund (ISB) auf Anfrage. Aber durch die Umstellung auf Vista und Office 2007 habe OXML eine gute Ausgangslage als Austauschformat.

NZZ vom Mittwoch 20. Juni Krieg der Standards
OASIS (Open Document Format for Office Applications)
Braucht die Welt Open XML
ODF Alliance
OpenDocument und PHP
Online – Petition gegen den OOXML-Standard

3. November 2005

MigMap

Abgelegt unter: — admin @ 13:28

MigMap – Governing Migration
Eine virtuelle Kartografie der Europäischen Migrationspolitik
Ein Internetprojekt von Labor k3000 in Kooperation mit TRANSIT MIGRATION

Die inhaltliche Idee zum Projekt entstand im Kontext von und im Austausch mit dem Projekt <migmap> und dem TRANSIT – Forschungsteam des Frankfurter Instituts für Kulturanthropologie und Europäische Ethnologie der Johann Wolfgang Goethe-Universität . Aus den bisher angestellten Beobachtungen und Untersuchungen zur aktuellen Migrationspolitik lässt sich erkennen, dass sich in den letzten Jahren in Europa ein neues Grenz- und Migrationsregime herausgebildet hat, anhand dessen sich neue, suprastaatliche Formen des Regierens erkennen und darstellen lassen. Dazu gehören z.B. nur noch teilweise oder nicht mehr staatlich kontrollierte Organisationen, welche im Auftrag der Staatengemeinschaft das Management einzelner gesellschaftlicher Bereiche übernehmen, wie die IOM (International Organization for Migration) im Falle der Migration, oder neue Formen der Wissensproduktion und des Wissensmanagement mittels Datenvernetzung, wie sie z.B. im SIS (Schengen Information System) bereits praktiziert werden. Neben den offensichtlichen Akteuern wie IOM, UHNCR oder EU, spielen viele kleinere, halböffentliche oder private NGO’s, zahlreiche migrantische Initiativen aber auch einzelne Personen und Forschungsinstitute eine Rolle als Kommunikations- und Visualisierungsstrategie und als künstlerisch motivierte Ausdrucksform benutzt MigMap reflektierte Strategien des Mappings. Mit Hilfe von “Karten” und schematischen Übersichten sollen unterschiedliche strukturelle und prozessuale Aspekte der Wissensproduktion im Bereich Migration, die neuen Formen des suprastaatlichen Regierens, sowie die Implementierung europäischer Standards in Politik und Zivilgesellschaft, zur Darstellung gebracht werden.

MigMap vermittelt ein Bild davon, wie und wo die “Wissensproduktion” im Bereich Migration zur Zeit stattfindet und wer daran teilnimmt und teilhat. Untersucht wird, wie die neuen Formen des suprastaatlichen Regierens, welche im europäischen Migrationsregime beobachtet werden können, genau funktionieren. Wie z.B. die Implementierung europäischer Standards in Politik und Zivilgesellschaft abläuft, welche Stellen, Personen und Institutionen daran beteiligt sind, wie die verschiedenen öffentlichen oder privaten Akteure zusammenhängen und finanziert sind, welche inhaltlichen, räumlichen und personellen Uuml;berschneidungen oder Abgrenzungen bestehen, wie Zuständigkeiten verteilt und legitimiert werden und auf welchen Theorien, Daten oder Diskurse die momentan gültigen Paradigmen basieren.

Über die vier Karten “Akteure”, “Diskurse”, “Europäisierung” und “Orte + Praktiken” sind zahlreiche Informationen zu einzelnen Akteuren, Debatten, Prozessen und Ereignissen abrufbar, welche in ihrem Zusammenspiel das ergeben, was momentan die Europäsiche Migrationspolitik ist.